Trump – Ein Fazit zu seiner Amtszeit nach einem Jahr
In seinem Vortrag zog Oliver Kühn eine erste Bilanz nach dem erneuten Einzug von Donald Trump ins Weiße Haus.
Oliver Kühn präsentierte einen ausführlichen Überblick über die politischen Akzente, Veränderungen und Entwicklungen in den USA und ihre Auswirkungen auf Europa, die transatlantischen Beziehungen sowie die globale Ordnung.
Innenpolitisch ist das Land sowohl politisch wie gesellschaftlich tief gespalten. Kühn ging auf die Bedeutung der MAGA-Bewegung, die Rücknahme von sozialen Reformen der Vorgängerregierung und auch die Frage der Migranten u.a. ein.
Außenpolitisch bezeichnete Oliver Kühn die Auswirkungen mit „Chaos“ durch das immer wieder verwirrende, erratische Verhalten Trumps, der zahlreiche Kriege, die er begonnen hat, der Ausstieg der USA aus internationalen Verträgen und Vereinigungen etc.
Oliver Kühn war sehr geschätzt als kompetenter Ansprechpartner für viele Fragen des Publikums, das von Alter und Herkunft sehr unterschiedlich war und das Conference Center weitgehend füllte: das Verhältnis zu Netanjahu, die Annäherung an Putin, der Einfluss der Tech-Konzerne auf die Politik, nur um einige Beispiele zu nennen. Es gab auch persönliche Betroffenheit:
Was ist aus dem Amerika geworden, dem wir in Deutschland historisch zu sehr viel Dankbarkeit verpflichtet sind? Was ist aus den bisherigen amerikanischen Werten geworden wie z.B. Demokratie, Menschenrechte, Gleichberechtigung etc.?
Würde die derzeitige Politik auch unabhängig von der Person Trumps so weitergeführt?
Wie geht es weiter mit Venezuela?
Nur ungern hat das Publikum Oliver Kühn heimfahren lassen, es war einfach zu interessant, was der Referent zu berichten wusste.


